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S T U D I E N F A H R T E N 2026 Studienfahrt vom 25. - 26. April an die Ahr UNSERE STUDIENFAHRT AN DIE AHR - WAHRHAFTIGE GENÜSSE
Prolog - Von Baustellen, die die geplante Kaffeepause verhindern, aber die Ankunft nicht
verspäten April, Sonnenschein, 7:45 Uhr, aber schon taghell, auch wenn manch ein Konventsmitglied diese Zeit als noch recht früh ansieht … tja, die Rentner. Unser Bus kommt aus Ronsdorf. Die ersten Konventualen sind schon in Ronsdorf zugestiegen, die restliche Truppe steigt – wie immer – in Oberbarmen zu. Ein neuer Bus, der Chef Holger Rübel fährt selbst. Das hat seinen Grund, doch davon später. Viel Platz für uns, viel Zeit bis zu unserem ersten Ziel. Die Zeit soll noch für eine Kaffeepause reichen. Doch leider macht uns die Autobahnbaustelle auf der A565 einen Strich durch die Rechnung. Die ist zwar einkalkuliert, doch dass der Bus wegen seiner Höhe nicht durch die Umleitung kommt, führt zu einer kleinen Irrfahrt durch verschiedene Wohngebiete. So reicht es ohne Kaffeepause aber dennoch, um pünktlich anzukommen. |
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Das Weingut Nelles in Bad Neuenahr-Ahrweiler/Heimers-heim existiert
seit über 500 Jahren und bewirtschaftet ca.10 ha. Erstmalig 1479 ist im
örtlichen Zinsverzeichnis der Weinberg „wyngartz an der buysch portzen“
Peter Nelis als Pächter eingetragen. „1479N“ steht daher auch als
Markenname des Weingutes, das heute von Philip Nelles und seinem Vater
Thomas bewirtschaftet wird. Nelles ist Gründungsmitglied des VDP-Ahr
(1994), dem inzwischen sieben Betriebe angehören. Das Rebsortenspektrum umfasst Spätburgunder,
Frühburgunder, Domina, Riesling, Grauburgunder, Weißburgunder, wobei
die roten Sorten 70 % der Produktion ausmachen, mit ca. 65 %
Spätburgunder als Hauptanteil. Schonender Ausbau, um möglichst viel
Weinberg-Terroir zu erhalten, bei den Rotweinen grundsätzlich im
Holzfass, „kontrolliertes Nichtstun“, lange Reifezeiten von mindestens
12 teilweise sogar 18 Monate geben dem Wein Zeit für seine Entwicklung.
Auch in der Vinothek und im Probierraum sind inzwischen die Spuren der
Flutkatastrophe beseitigt. Hier nehmen wir an einem geschmackvoll
gedeckten Tisch eine wohlschmeckende Vesper ein und verkosten dabei
weitere Weine.
Auch zu den einzelnen Weinen gibt es noch
interessante Informationen. Der Sekt wurde erst dieses Jahr degorgiert,
lag also seit 2022 auf der Hefe. Die ersten drei Weißen haben eine
elegante und schlanke Stilistik. Der Grauburgunder ist eine Cuvée aus
verschiedenen Lagen aus 40 Jahre alten Weinbergen (deshalb auch nur als
Gutswein vermarktet). Der Blanc de Noir wird im Saignée-Verfahren
hergestellt. Bei diesem Verfahren wird nach einer kurzen Maischezeit
ein Teil des Saftes (ca. 15 %) abgezogen. Dieser Saft hat erst eine
leichte Rosé-Farbe bekommen und wird dann weiter wie ein Weißwein
ausgebaut. Ein zusätzlicher Effekt dieses Verfahrens ist, dass der
verbleibende Teil des Mostes die Basis für besonders konzentrierte und
extraktreiche Rotweine bildet. Beim „B-52 Spätburgunder“ düst kein
Langstreckenbomber der Air Force über die Weinberge, sondern der im
Barrique-Fass gereifte „2023 Ahr B-52 Spätburgunder BURGGARTEN GG“
landet zum Abschluss der Probe in unserem Weinglas. Die Bezeichnung
B-52 ist die Nummer des ehemals verwendeten Barrique-Fasses. Sicherlich
wird dieser hervorragende Spätburgunder, der in der Kategorie Kultwein
den 3. Platz als Ahrwein des Jahres belegte, länger in unserer
Erinnerung bleiben als ein 8-strahliger Langstreckenbomber in der Luft
bleiben kann. |
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So stehen wir in der Kelterhalle des Weingutes und lassen uns von zwei gut gelaunten Jungwinzern berichten, wie sie zur der von ihnen benannten „Next Generation“ gekommen sind, während wir ihre Weine verkosten. Alex, Felix und Niklas lernten sich während ihrer Ausbildung zum Winzer an der Berufsschule kennen. Während des 2. Lehrjahres kamen Überlegungen auf, wie man das Gelernte doch einmal selbst ausprobieren könnte und dabei vielleicht auch neue Wege beschreiten könne, die nicht unbedingt den festgefahrenen Vorgaben ihrer Ausbildungsbetriebe folgen müssen. Die Idee war geboren! Jetzt fehlte nur noch ein Weinberg. 2014 war das gar nicht so einfach, weil die Flächen sehr umkämpft waren. Die Traubenpreise der Genossenschaften waren relativ hoch und damit war Weinbau im Nebenerwerb noch sehr lukrativ. Die Chance kam unverhofft über Niklas‘ Onkel, der eine steile mühsame Terrassenlage, die für ihn unwirtschaftlich geworden war, verpachten wollte. Die Jungwinzer ergriffen die Chance, stellten sich dieser Herausforderung und hatten 2014 ihren ersten Jahrgang in drei Fässchen Rotwein.
Viele kleine Parzellen wurden im Laufe der Zeit dazu gepachtet. O-Ton
Felix: „Also eher wurden sie uns angedreht, weil es manchmal auch
unattraktive Lagen waren.“ So sind im Laufe der Jahre aus 700 qm 7.500
qm geworden, was einem Dreiviertel Hektar entspricht; verteilt entlang
der Ahr von Neuenahr bis Rech. Manche Parzellen sind so klein, dass der
Weg dorthin länger gedauert hat als die Arbeit im Weinberg.
Wie überall an der Ahr war die
Flutkatastrophe 2021 auch für die Jungwinzer ein bedeutender
Rückschlag. Plötzlich wurde ein Viertel der Betriebsfläche ein Opfer
der Flut und war einfach verschwunden. Das tat weh, denn wenn man schon
nicht so viele Flächen hat, ist ein Verlust von einem Viertel Hektar
schon ein herber Schlag. Die Lagervorräte ließen sich zwar alle
verkaufen aber man wusste nicht, wie es dann weiter gehen sollte. So
wurde der Entschluss gefasst, einfach mal ein Fässchen zurückzulegen,
um ggf. noch etwas Wein für das nächste Jahr zu haben. Durch die
Familie eines Freundes ergab sich dann aber die glückliche Möglichkeit,
einen großen Weinberg von ca. einem halben Hektar an der Lay zu
pachten. Die Lese in 2022 fiel dadurch so groß aus, dass man sich
entschloss, den zurückgelegten Wein versuchsweise zu versekten. So stehen wir jetzt hier und können einen
Blanc Reserve brut genießen, der auch bei uns sehr gut ankommt. Auf die
Frage nach dem Vertrieb erfahren wir, dass es deutschlandweit
mittlerweile fünf Händler gibt, die den Wein anbieten. Ansonsten läuft
viel über Social Media, wie z. B. Instagram. Über diesen Kanal sucht
der eine oder andere Händler so die Zusammenarbeit mit den Jungwinzern.
In Münster gibt es eine Weinbar, mit der die Jungwinzer
zusammenarbeiten. So kommt man Stück für Stück in die Läden und in den
Handel rein. Einen Onlineverkauf gibt es nicht, der ist – auch wegen
der vielen rechtlichen Regularien – zu aufwändig und nicht nebenbei
machbar. Auf der Webseite der Jungwinzer
(http://www.jungwinzer-nextgeneration.de/Startseite/) wird man auf den
Shop der Wine Amigos geleitet. Insgesamt erleben wir am provisorisch aufgebauten Stehtisch eine kurzweilige Weinprobe mit zwei jungen Winzern, die innovativ und offen für neue Wege ihre Weine vorstellen, die uns allesamt sehr gut munden. So neigt sich ein kurzweiliger Tag mit drei Weinproben in Bad Neuenahr fast dem Ende zu. Aber nur fast! Kulinarischer Abschluss des Tages ist ein 3-Gänge-Menu, mit ausgesuchten Weinen aus der Region. So lassen wir den Abend bei einem leckeren Essen im Restaurant Rodderhof ausklingen und nutzen die Gelegenheit, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. |
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Wo in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch Hühner und Rinder den Ton angaben und Wanderer im Ausflugslokal einkehrten, entschieden sich die neuen Besitzer 1998 hier ihre Vision von einem Weingut zu verwirklichen. So erstreckt sich heute hier ein architektonisch wie landschaftlich bildschönes Bio-Weingut. Hier werden nicht nur erstklassige Weine gekeltert, sondern fast jedes Wochenende schließen glückliche Brautpaare in der integrierten Eventlokation den Bund fürs Leben. Wir sind allerdings nicht zum Heiraten angereist – wir haben eine Verabredung mit dem Rebensaft. Los geht’s! Zur Begrüßung verkosten wir einen 2022er Blanc de Noir Pinot Noir Sekt brut nature. 24 Monate traditionelle Flaschengärung auf der Hefe! Unsere Gaumen sind wachgeküsst! Doch bevor wir uns zum Rundgang durch Keller und Kelterhalle aufmachen, entledigen wir uns noch einer wichtigen diplomatischen Mission und überbringen beste Grüße von den Jungwinzern. Man kennt sich, weil die Maibachfarm auch deren Sekte dort reifen lässt. Nun ja, Keller ist Keller und Kelterhalle ist Kelterhalle; nach vielen Weingutsführungen sind uns solche Räumlichkeiten und deren Ausstattung bestens bekannt. Doch halt, was ist das! Überall kleine Bierfässer, sogenannte Kegs. Wozu? Die Weinberge des Guts sind keine zusammenhängenden großen Flurstücke, sondern verteilen sich kleinteilig über das gesamte Ahrtal. Die ca. neun Hektar des Weingutes splitten sich auf 72 einzelne Parzellen, deren Weine alle einzeln erfasst und vergoren werden. So kommen auch immer wieder Kleinstmengen von wenigen 100 Flaschen in das Angebot. Und wo kann man die Restmengen am besten lagern, wenn das Fass zu groß und der Glasballon zu klein ist. Ein Bierfass aus Edelstahl ist der ideale Behälter: Restmenge rein, Stickstoff drauf und mit einem Spezialschlüssel luftdicht verschließen, praktisch und pragmatisch. Weiter geht’s mit unserer Weinprobe im ehemaligen Hühnerstall, der nun zu einem großzügigen Verkostungsraum umgewandelt wurde. Hier gibt uns – ja, wie war noch der Name unseres Führers? „Ich bin der Marko (Dejanovic)!“ war seine Antwort auf unsere Frage – noch weitere Einblicke in die Philosophie der Maibachfarm. Ein paar Jahre nach der Gründung investierte man 2002 großzügig in den Bau einer hochmodernen Kellerei mit dazugehörenden Fassräumen, Barrique-keller und einer Kellertechnik, die es ermöglicht, unter Nutzung der Schwerkraft die Trauben stressfrei auf ihrem Weg vom Most zum Wein zu vinifizieren. Die jetzigen Besitzer und die Geschäftsführerin der Maibachfarm Verwaltungs-GmbH lassen Alexander Weber, der seit vielen Jahren als Kellermeister für die Weinbereitung verantwortlich ist, freie Hand, das Weingut nach strengen ökologischen Standards zu führen. Mit einer ansteckenden Begeisterung für die Maibachfarm, die Reben und die Weine führt uns Marko durch die Probe. Das wichtigste Thema des Weingutes ist die seit 2001 ökologische Bewirtschaftung nach strengen Bioland-Standards. Von verwittertem Schiefer über Grauwacke und Lösslehm bis hin zu Vulkangestein spiegeln die Parzellen nahezu das gesamte Terroir des Ahrtals in den Flaschen wider.
Nach gut zwei Stunden intensiven Verkostens begonnen mit einem Sekt, zwei Weißen, einem Frühburgunder bis hin zu einem 2018 Ahrweiler Silberberg, der nach vier Jahren Flaschenreife erst jetzt aktuell in den Verkauf gekommen ist, haben wir eine abwechslungsreiche und ausgesprochen unterhaltsame Weinprobe erlebt. Moderiert von Marko, der die Begeisterung für die Maibachfarm und ihren Weinen auf uns überspringen ließ, können wir nur das Fazit von Klaus Dahlmann bestätigen: „Beeindruckend gut!“. |
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Lukas Sermann begrüßt uns mit einem
Bellabianca, einem Spätburgunder Blanc de Noir aus seiner
Gutsweinkollektion, wie alle seine Weine spontan vergoren. So starten
wir unseren Imbiss im Restaurant Thüres. Lukas Sermann nutzt sein
Restaurant, das mit einem einfallsreichen Konzept unterschiedliche
Karten für Mittagstisch und kulinarisches Abendmenü bietet, auch als
Probierstube für Weinverkostungen. Wir genießen unser bereits
vorbestelltes Essen mit großem Appetit – das Frühstück ist ja schon so
lange her – und verkosten dabei natürlich einen Teil der Weine aus dem
breiten Angebot des Weinguts. Während wir es uns mit wunderbaren Weinen und einem wohlschmeckenden Mittagessen gut gehen lassen, lauschen wir zwischen den Gängen immer den kurzen Ausführungen von Lukas Sermann. Wir erfahren ein wenig über die Geschichte des Weinguts und seiner Philosophie, wie er sich guten Wein und Weinbau vorstellt.
Wir machen einen kurzen Rundgang über das
Weingut und verkosten in der neu erbauten großen Kelterhalle aus
Fertigteilen unseren letzten Wein. Lukas Sermann würde sich selbst als
avantgardistischen Pinot Noir Winzer bezeichnen. Für ihn beginnt die
Weinqualität kompromisslos im Weinberg und setzt sich in einer
Vorgehensweise, die sich auf das Wesentliche konzentriert, im Keller
fort. Diese Arbeit wird auch durch die sehr guten Bewertungen bei
Falstaff und Vinum gewürdigt. Schon 2019 hat er sich entschieden, auf
das romanische Herkunftssystem*) zu wechseln, das ab 2026 das deutsche
Weingesetz vollständig reformiert. Er möchte Trinkfluss, aber auch Charakter und Tiefe, seine Weine sollen komplex sein und ihre Herkunft erzählen. So wie auch unser letzter verkosteter Wein, ein 2022 Spätburgunder Ritter von der Dernauer Schieferlay. Hier wächst der Ritter-Klon, eine historische Burgundersorte, die früher in den 60-er, 70-er Jahren die Standardsorte an der Ahr war, aber in Vergessenheit geriet bzw. von lockerbeerigen Sorten verdrängt wurde. Mit der bewussten Anpflanzung des Ritter-Klons setzt Lukas Sermann damit – so wie er es selbst bezeichnet – auf einen typischen Herkunftswein. Die Zeit drängt. Unser nächster Termin wartet. Umso mehr können wir uns in unserer Nachlese-Verkostung noch einmal auf die Weine des Weinguts Sermann freuen. Aus Sicht des Verfassers dieses Artikels sind sie in der dortigen Weinprobe, verbunden mit dem Mittagessen, vielleicht etwas zu kurz gekommen. |
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Im Barrique-Keller sind an den jetzt unverputzten Wänden, die auch so bleiben sollen, noch die Spuren der Flutkatastrophe zu erkennen. Auf unsere Nachfrage hin erzählt uns Otger Schell sehr spannend und eindrucksvoll von seinen Erfahrungen aus der Flutnacht und wie es im Weingut danach weiter gegangen ist. Aufgeben war keine Option. Und so startete mit freiwilligen Helfern das große Aufräumen. Mit geliehener Technik konnte der von der Flut verschonte Jahrgang 2021 von den Hängen der Ahr eingebracht werden. Wir haben eine spannende und kurzweilige halbe Stunde im Weinkeller verbracht. Wieder hoch in die modern eingerichtete
Probierstube werden wir von Otger Schell an seine Mitarbeiter
verwiesen, die uns in der folgenden Weinprobe einen Querschnitt durch
das Angebot des Weinguts präsentieren werden.
Wir haben die Weine unkommentiert probiert
und auch die Einlassung und Beschwerde von Rosemarie bei Otger Schell
konnte in diesem Moment die Situation tatsächlich nicht mehr retten.
Wir waren einfach enttäuscht. Schade eigentlich, zumal dem Weingut Oliver Schell doch ein guter Ruf vorauseilt. Es hat in diesem Jahr im September sogar seine Weine beim Tag der offenen Tür in der Villa Hammerschmidt auf dem Bürgerfest präsentieren dürfen. Zur Ehrenrettung des Weingutes ist zu erwähnen, dass Rosemarie kurz nach unserer Ahrtour im Weingut angerufen und Herrn Oliver Schell den Ablauf der Weinprobe geschildert hat. Herr Schell zeigte sich offen für unsere Kritikpunkte und äußerte sein Bedauern darüber, dass diese Probe, die eigentlich unsere Weinreise mit einem schönen Abschluss abrunden sollte, so enttäuschend für uns verlaufen ist. Er bat um Entschuldigung für die missglückte Weinpräsentation. Das in einer Atmosphäre der Offenheit geführte Gespräch endete einvernehmlich. |
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Was bleibt nach zwei Tagen voller Spätburgunder, Riesling und Ahrgeschichten? Zunächst einmal die Erkenntnis, dass das Ahrtal immer noch - oder wieder? – eine Reise wert ist. Wir durften Zeuge werden, wie eine traditionsreiche Region wieder zurückgefunden hat: von 25.000-Liter-Gärtanks für prickelnden Sekt über experimentierfreudige Jungwinzer, Bierfässern im Keller bis hin zu eleganten Pinot Noirs, die nunmehr leicht unsere Zunge verwöhnen, statt mit schwerem Holz und mächtigen Prozenten aufzutrumpfen. Dass selbst eine etwas wortkarge Schlussprobe die Stimmung nicht trüben konnte, spricht für die sprichwörtliche Trinkfestigkeit und Gelassenheit unseres Weinkonvents. Im Gegenteil: Solche kleinen Anekdoten sind schließlich die Würze einer jeder guten Studienfahrt und liefern reichlich Stoff für die nächsten Proben. Ein ganz herzlicher und weinsinniger Dank gilt unseren beiden unermüdlichen Organisatorinnen Rosemarie Janik und Birgit Kaiser. Mit Präzision, Geduld und einem feinen Gespür für besondere Weingüter haben die beiden diese Fahrt zu einem echten Erlebnis gemacht. Ihr zwei habt die Fäden perfekt in der Hand gehalten – von der ersten Routenidee bis zum letzten Glas!Die Vorfreude auf die heimische Nachlese der Tour ist groß. Unser Fazit fällt daher – frei nach Klaus Dahlmann – eindeutig aus: „wAHRhaft meisterlich!“. |
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Michael Düssel Zurück |
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